Das ist Micha:

 

Michas musikalischer Werdegang begann im Jahr 1977 mit dem Melodika-Unterricht bei Musik Matthes. Nun sind die Entfaltungsmöglichkeiten auf diesem Instrument äußerst überschaubar, weshalb es auch nach einem Jahr schon wieder langweilig wurde. Micha bekam von seinem Großvater zum Geburtstag ein Akkordeon und besuchte fortan den entsprechenden Unterricht. Im Jahr 1984 bekam er eine Orgel und erlernte dieses Instrument ebenfalls. Inspiriert vom Gitarrespiel seines Bruders, eignete er sich Mitte der 80er Jahre die wichtigsten Akkorde auf der Gitarre an. Gesangserfahrungen sammelte er im gemischten Chor des Sigmund-Schuckert-Gymnasiums, wo er Bass sang.

Erste musikalische Gehversuche in einer Band sammelte Micha 1986 als Pianist der Musikschulband von Musik Matthes. 1987 wechselte er als Keyboarder zur Rockband Tsunami. Noch vor deren ersten Auftritt trat er wegen musikalischer Differenzen wieder aus. Auf seiner Abiturfeier spielte er 1989 einen legendären Auftritt mit einer geliehenen E-Gitarre und eigens für diese Veranstaltung geschriebenen Liedern. Bei diesem Auftritt wurde Georg Philipski, damals Gitarrist und Sänger von den Bands „Reinheitsgebot“ und „LaLe“, auf Micha und sein Potential als Keyboarder, Texter und Komponist aufmerksam. Da beide eine Vorliebe für fränkische Texte hatten, gründete man eine Band. In Winfried Suft, damals noch Mitglied bei „Cabaretet Rock“, fand man schnell einen Schlagzeuger und als zweiter Gitarrist wurde Stephan H. verpflichtet. Da es auch damals schon recht schwer war, gute Bassisten zu finden und weil Georgs Freundin Anja sowieso immer im Übungsraum rumsaß, wurde ihr kurzerhand ein Bass rumgehängt und „O´ Waya“, Michas erste echte Band, hatte ihr Line-up gefunden.

Der Hauptbahnhofgraddler 1991

Einigermaßen frustriert, weil man nach eineinhalb Jahren immer noch keinen einzigen Auftritt vorweisen konnte, erarbeitete Micha ein Soloprogramm mit fränkischen Texten und trat 1991 erstmals als „Der Hauptbahnhofgraddler“ auf. Der Bandgedanke ließ Micha jedoch nicht los und so entschlossen sich Micha und Klaus nach etlichen gemeinsamen Sessions und Gesprächen 1992, nun mit den richtigen Leuten und viel Enthusiasmus eine neue Band ins Leben zu rufen - die Railway Graddling Company war geboren.

Michas weitere musikalische Entwicklung ist seither eng mit dieser Band verbunden und daher in der Bandchronik nachzulesen.

Der gelernte Krankenpfleger und Vater von vier Kindern freut sich, dass es nach einer ausgedehnten Babypause nun im Jahr 2012 zur langersehnten Re-Union kam und die verstaubten Gitarren im Bandkeller wieder klingen.

 

Des werd scho…

 

 

        

        

    

Micha Carl

Micha Carl 2011